Morgen in Singi


Strahlender Sonnenschein

Wir bauen früh das Zelt ab, packen zusammen und holen noch Klamotten aus dem Trockenraum. Rund um die Hütte laufen einige Lemminge umher. Ich bin ganz fasziniert, als ich einen durch eine Pfütze schwimmen sehe. Bisher war mir nicht bewusst, dass Lemminge das können und freiwillig auch tun.


Wetterbericht in Singi. Echt liebevoll gemacht!


Aufbruch in Richtung Kaitum!


Die ersten Blaubeeren


Mordor


Landschaft wie aus einem Fjällraven Katalog


Suchbild: Finde den Lemming

Unterwegs treffen wir ein finnisches Pärchen, das mit Blick in Richtung Singi eine Referenz zu Mordor in Mittelerde herstellt. Haben sie nicht ganz Unrecht.

Nach einem längeren Weg durch die Hochebene kommen wir bereits mittags in Kaitum an. Diese Hütte hat nun endlich WASA im Shop, verbunden mit einer Cola macht das ein leckeres Mittagessen.


Nähe Kaitum


Ankunft in Kaitum


“Black Pepper – but I don’t eat sausages” – Und erneut kullern wir uns vor Lachen aufm Boden!


Endlich WASA


Kaitum im Regen


Herbst kündigt sich an


Die Flüsse sind immer noch angeschwollen


Kann uns jemand erklären, wofür dieser Wegweiser steht?

Nach dem Essen machen wir uns schnell auf den Weg nach Teusajaure. Dieser ist recht beschwerlich, viel hoch und runter, verbunden mit einem leichten Nieselregen und einer schwindenden Konzentration.


Wunderschöne Landschaft, auch wenn der Himmel ein durchgängiges Grau angenommen hat.


Blick auf den Teusajaure


Blick auf den Teusajaure

Oben im Hochfjäll sehen wir endlich vier Rentiere am Hang! Dachte schon, das wird nichts mehr. Beim Abstieg zur Teusajaure-Hütte legt es mich wieder zweimal hin. Von Schlamm auf den Klamotten abgesehen ist jedoch nichts passiert.

Zwischendurch werden wir von einer Schwedin in einem Tempo überholt, das uns richtiggehend ihren Fahrtwind spüren lässt. Wir sind noch ganz verdattert, da ist sie schon wieder außer Blickreichweite.

In Teusajaure haben wir ein nettes Gespräch mit dem jungen deutschen Hüttenwart, der völlig in seinem Ferien”job” aufzugehen scheint. Er gibt uns schließlich auch seine Post mit, die wir in Deutschland für ihn einwerfen.

Da auf unserer Seite 2 Ruderboote warten, entscheiden wir uns doch noch dafür am Abend den Teusajaure zu queren. Schnell die Rucksäcke rein, Markus wird Navigator und ich (dank mehr Erfahrung beim Rudern) soll für die Fortbewegung sorgen. Der Himmel ist beeindruckend grau, große Wolkenberge türmen sich auf. Leider kommt noch ein starker Wind dazu, der uns weder zum einen, noch zum anderen Ufer bläst sondern quer kommt und uns den langen See hinab blasen will. Die Wellen treffen uns so natürlich auch auf der vollen Breitseite, was unser Boot kräftig ins Schaukeln bringt und daher leicht ungemütlich ist
Ich leg mich also richtig in die Ruder und versuche uns da zügig rüber zu bringen. Als ich irgendwann mit Markus scherze und er recht gepresst mich darum bittet endlich die Schnauze zu halten und zu rudern, merke ich erst wie unwohl ihm dabei ist. Der Kilometer Wegstrecke (+ den Umweg durch den Wind) hat es in sich. Jedoch kommen wir schließlich ohne größere Probleme am gegenüberliegenden Ufer an und können uns vor dem Aufstieg noch einen schönen Schlafplatz in Ufernähe organisieren.


Erleichterung nach der Überfahrt


Blick zurück zur Teusajaurehütte


In Richtung Teusajaurehütte


Sicher vertäut


Wegfund am Zeltplatz

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