29.7.2014 Nallo -> Vistasstuga

Bin in der Nacht nochmal aufgestanden weil 3 Rentiere mit Glocken vorbeigelaufen sind, ansonsten war alles ruhig und ich schlafe mal richtig aus.

Kurz hatte ich mir überlegt, ob ich am Ende der Tour noch mal ins Karsavagge aufsteigen soll, auch andere Ideen wie das Ende der Tour in Laktatjakka statt Abisko werden durchgespielt. Schließlich entscheide ich mich aber dafür, wie bisher geplant weiter nach Abisko zu laufen. Dies bedeutet aber, das ich jede Menge Zeit habe und es ruhig angehen lassen kann. Der einzige Zeitfaktor bleibt der Rückflug, bis dahin ist es aber noch ein Weilchen.

Immer wenn ich plane loszulaufen, schaut es beim Blick aus dem Zelt nach Regen aus.


Igitt, da kann ich auch drinnen bleiben!


Frühstück im Zelt


Nallo beim Losgehen

Auch egal, so komm ich erst um 16 Uhr los. Das Panorama ist nicht ganz so wirkmächtig wie erwartet, da die Bergspitzen wolkenverhangen sind. Trotzdem wirkt die düstere Stimmung irgendwie beeindruckend.


Stellenweise doch recht feucht.

Auch wenn ein paar Teile des Weges im Wasser liegen und so recht matschig sind, sind die 8km bergab zur Vistasstugan schnell erledigt.


Blick in Richtung Vistasstuga


Letzter Blick zurück auf den Nallo

Auf dem Zeltplatz baue ich mein Zelt ab und komme sogar noch zu ein wenig Körperpflege im Fluss (gar nicht mal so kalt wie erwartet!)

Von den Leuten an der Hütte mal abgesehen bin ich heute keiner weiteren Menschenseele begegnet. Beim Abendessen ist dann der Moment erreicht, indem ich keine Tütennudeln mehr sehen kann! Hilft nichts, hab zwar noch zwei Päckchen Couscous dabei, ansonsten muss ich aber noch ein paar mal Nudeln verzehren.

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